Naglergasse 24: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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|Textabschnitt=Dreigeschossiges Wohnhaus, über Souterrain mit Dachhäuschen. Fassade konsequent horizontal und in später Anwendung von strenghistorischen Formen gegliedert. | |Textabschnitt=Dreigeschossiges Wohnhaus, über Souterrain mit Dachhäuschen. Fassade konsequent horizontal und in später Anwendung von strenghistorischen Formen gegliedert. | ||
Errichtet 1892-93 von Josef Franz Flohr für sich und seine Frau Maria erbaut und noch während der Bauzeit um ein Dachgeschoss erweitert. | Errichtet 1892-93 von Josef Franz Flohr für sich und seine Frau Maria erbaut und noch während der Bauzeit um ein Dachgeschoss erweitert. | ||
Den schreckliche Bombenabwurf vom 1. November 1944, der viele Bauten in der Naglergasse zerstörte (siehe [[Naglergasse 12]], [[Naglergasse 14]] | Den schreckliche Bombenabwurf vom 1. November 1944, der viele Bauten in der Naglergasse zerstörte (siehe [[Naglergasse 12]], [[Naglergasse 14]] und [[Naglergasse 19]]), hat das Haus mit einigen Bombenschäden überstanden; es konnte 1948/49 instandgesetzt werden. | ||
Das Erdgeschoß ist rustiziert, im 1. OG zarte Quaderung und mittiger Balkon mit Schmiedeeisengeländer. Im 2. OG Kontrast zw. der Nullfläche in Sichtziegelmauerwerk und den verputzen Gliederungselementen (toskanische Pilaster und rhythmisch variierte Fensterbekrönungen), hölzerne Fensterläden. Das Haustor mit flankierenden Pilastern, dekorierte Holztürflügel mit Gitter-Glas-Einsätzen. Im Vestibül kannelierte Doppelpilaster, Stuckdekor mit Festons und Köpfen, Terrazzo-Mosaik-Boden. Schwingtüre mit Sprossenverglasung, zweiläufig-gegensinnige Treppe mit Schmiedeeisengeländer. | Das Erdgeschoß ist rustiziert, im 1. OG zarte Quaderung und mittiger Balkon mit Schmiedeeisengeländer. Im 2. OG Kontrast zw. der Nullfläche in Sichtziegelmauerwerk und den verputzen Gliederungselementen (toskanische Pilaster und rhythmisch variierte Fensterbekrönungen), hölzerne Fensterläden. Das Haustor mit flankierenden Pilastern, dekorierte Holztürflügel mit Gitter-Glas-Einsätzen. Im Vestibül kannelierte Doppelpilaster, Stuckdekor mit Festons und Köpfen, Terrazzo-Mosaik-Boden. Schwingtüre mit Sprossenverglasung, zweiläufig-gegensinnige Treppe mit Schmiedeeisengeländer. | ||
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Aktuelle Version vom 17. November 2023, 20:12 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 11.75" N, 15° 27' 13.00" E
Historistisches Gründerzeit-Wohnhaus
Dreigeschossiges Wohnhaus, über Souterrain mit Dachhäuschen. Fassade konsequent horizontal und in später Anwendung von strenghistorischen Formen gegliedert.
Errichtet 1892-93 von Josef Franz Flohr für sich und seine Frau Maria erbaut und noch während der Bauzeit um ein Dachgeschoss erweitert. Den schreckliche Bombenabwurf vom 1. November 1944, der viele Bauten in der Naglergasse zerstörte (siehe Naglergasse 12, Naglergasse 14 und Naglergasse 19), hat das Haus mit einigen Bombenschäden überstanden; es konnte 1948/49 instandgesetzt werden.
Das Erdgeschoß ist rustiziert, im 1. OG zarte Quaderung und mittiger Balkon mit Schmiedeeisengeländer. Im 2. OG Kontrast zw. der Nullfläche in Sichtziegelmauerwerk und den verputzen Gliederungselementen (toskanische Pilaster und rhythmisch variierte Fensterbekrönungen), hölzerne Fensterläden. Das Haustor mit flankierenden Pilastern, dekorierte Holztürflügel mit Gitter-Glas-Einsätzen. Im Vestibül kannelierte Doppelpilaster, Stuckdekor mit Festons und Köpfen, Terrazzo-Mosaik-Boden. Schwingtüre mit Sprossenverglasung, zweiläufig-gegensinnige Treppe mit Schmiedeeisengeländer.{{References}