Andrägasse 12: Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnitt=Häuserbuch Pirchegger: 1663 Herren A. WOSCHITSCH Erben Behausung (Inwohner: ein Handelsmann, 1701 H. A. OTTO, Bildhauer), 1721 A. WOSITSCH, Perückenmacher (1. KI.), A. WEIß (1.750 fl.), 1725–1742 P. v. CERONI, Hofkanzler, sein Sohn verkauft dem Verwalter M. EßWALDT, 1763 die Tochter M. KLEINHACKL, 1767 St. BARBARINI, Südfrüchtenhändler; 1803 SEEL, 1813 LANZ, 1838 WEINHANDL, 1848 SINGER, 1870 HOLD, 1900 STADTGEMEINDE. | |Textabschnitt=Häuserbuch Pirchegger: 1663 Herren A. WOSCHITSCH Erben Behausung (Inwohner: ein Handelsmann, 1701 H. A. OTTO, Bildhauer), 1721 A. WOSITSCH, Perückenmacher (1. KI.), A. WEIß (1.750 fl.), 1725–1742 P. v. CERONI, Hofkanzler, sein Sohn verkauft dem Verwalter M. EßWALDT, 1763 die Tochter M. KLEINHACKL, 1767 St. BARBARINI, Südfrüchtenhändler; 1803 SEEL, 1813 LANZ, 1838 WEINHANDL, 1848 SINGER, 1870 HOLD, 1900 STADTGEMEINDE. | ||
Das Haus ist insbesondere interessant, weil der hier wohnende Limonihändler Stefano Barbarini der hier einmündenden Straße den Namen gab, weil er 1770 als Besitzer von Limonigasse 3 genannt ist (das ist das mit diesem identische Haus). | Das Haus ist insbesondere interessant, weil der hier wohnende Limonihändler Stefano Barbarini der hier einmündenden Straße den Namen gab, weil er 1770 als Besitzer von Limonigasse 3 genannt ist (das ist das mit diesem identische Haus). | ||
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Aktuelle Version vom 5. März 2024, 20:20 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
Route:Südtirolerplatz bis Lendplatz (Graz)
47° 4' 13.73" N, 15° 25' 53.65" E
Haus des Limonihändlers
Häuserbuch Pirchegger: 1663 Herren A. WOSCHITSCH Erben Behausung (Inwohner: ein Handelsmann, 1701 H. A. OTTO, Bildhauer), 1721 A. WOSITSCH, Perückenmacher (1. KI.), A. WEIß (1.750 fl.), 1725–1742 P. v. CERONI, Hofkanzler, sein Sohn verkauft dem Verwalter M. EßWALDT, 1763 die Tochter M. KLEINHACKL, 1767 St. BARBARINI, Südfrüchtenhändler; 1803 SEEL, 1813 LANZ, 1838 WEINHANDL, 1848 SINGER, 1870 HOLD, 1900 STADTGEMEINDE.
Das Haus ist insbesondere interessant, weil der hier wohnende Limonihändler Stefano Barbarini der hier einmündenden Straße den Namen gab, weil er 1770 als Besitzer von Limonigasse 3 genannt ist (das ist das mit diesem identische Haus).
Zweigeschossiges, schmuckloses Eckhaus bestehend aus einem breitgelagerten Schopfwalgiebelhaus mit zweigeschossigem Dachausbau aus der ersten Hälfte des 17. Jhs und einem etwas niedrigerem traufseitigen Anbau des 18. Jhs zur Andrägasse. Umbauten im 18. und frühen 19. Jh. Im Inneren in allen Geschossen Stichkappen- oder Tonnengewölbe und Trambalkendecken.