Lindenhofweg 7: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnitt=Eine Kommission erteilte am 10. Mai 1861 die Baubewilligung für ein Unternehmen, das nach amerikanischem Vorbild Holzstifte fabriksmäßig erzeugen sollte; zu jener Zeit gab es in der Monarchie erst zwei derartige Unternehmen in Böhmen. Ein Jahr später war das mit 8.000 Gulden bewertete Fabriksgebäude fertiggestellt. Ebenerdig fand das Kesselhaus mit der Dampfmaschine und dem Heizraum Platz, Obergeschoß und Dachgeschoß enthielten Wohnräume. Leider entpuppte sich Jungwirth als Betrüger und schon am 23. März 1863 musste der Konkurs eröffnet werden. Zu den Gläubigern zählten u. a Josef Körösi und der Zimmermeister Anton Franz Ohmeyer.
(nach: Fournier, Mariatrost)
(nach: Fournier, Mariatrost)


Heute machen Gebäude und der Garten den Eindruck einer noblen Villenanlage, die ich immer für den „Lindehof“ hielt; dieser befindet sich nach alten Plänen jedoch am Nachbargrundstück.
Heute machen das Gebäude mit dem hölzernen Vorbau und der Garten den Eindruck einer noblen Villenanlage, die ich immer für den „Lindenhof“ hielt; dieser befindet sich nach alten Plänen jedoch am Nachbargrundstück.
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Aktuelle Version vom 5. September 2021, 15:57 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8043



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47° 5' 28.36" N, 15° 27' 49.32" E


Ehemalige Holzstiftenfabrik Peter Emich & Adalbert Jungwirth

Eine Kommission erteilte am 10. Mai 1861 die Baubewilligung für ein Unternehmen, das nach amerikanischem Vorbild Holzstifte fabriksmäßig erzeugen sollte; zu jener Zeit gab es in der Monarchie erst zwei derartige Unternehmen in Böhmen. Ein Jahr später war das mit 8.000 Gulden bewertete Fabriksgebäude fertiggestellt. Ebenerdig fand das Kesselhaus mit der Dampfmaschine und dem Heizraum Platz, Obergeschoß und Dachgeschoß enthielten Wohnräume. Leider entpuppte sich Jungwirth als Betrüger und schon am 23. März 1863 musste der Konkurs eröffnet werden. Zu den Gläubigern zählten u. a Josef Körösi und der Zimmermeister Anton Franz Ohmeyer.

(nach: Fournier, Mariatrost)

Heute machen das Gebäude mit dem hölzernen Vorbau und der Garten den Eindruck einer noblen Villenanlage, die ich immer für den „Lindenhof“ hielt; dieser befindet sich nach alten Plänen jedoch am Nachbargrundstück.

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