Schönaugasse 32: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf der Suche nach seinem Geburtshaus fand der Archivar des GAK bei Edith Münzer eine Darstellung der Schönaugasse um 1900 (Bild 1, das Haus am linken Bildrand).  Leider gibt es nun an Stelle des Geburtshauses nur mehr einen hässlichen Parkplatz! 
Das Haus ist schon im Häuserbuch von Hans Pirchegger 1927 nicht mehr beschrieben. Recherchen ergaben, dass es sehr wohl im Plan zum Franzisceischen Kataster aufscheint und auch im Stadtplan von 1910 eingezeichnet ist. Der Besitzer des Jahres 1829 (Franz Hiesel, Fleischer) wohnte aber in der inneren Stadt und dadurch dürfte das Haus (Bauparzelle 194) in der Häuserzählung des Jahres 1838 gefehlt haben. Im Bauakt 8915/1836 des Stadtarchivs fanden sich: ein Bauplan von Baumeister Stadler 1837, ein Akt über Baugebrechen (Kamin) 1953, ein Wiederaufbauplan 1954; die Abtragung 1966, 1981 prov. Überdachung (= Wielandgasse 25).
Wenn man die heutige Ansicht (Bild 2) mit der Situation um das Jahr 1900 vergleicht, erkennt man, welche schweren Verluste an interessanter Bausubstanz die Grazer Vorstädte zu erleiden hatten und haben.
(Quellen: Bauparzellen-Protokolle, Bauakt, Stadtpläne; H. Rienessel).
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|Bildbeschreibung1=Haus Schönaugasse 32 (ganz links)
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|Aufnahmejahr2=Laukhardt 2010
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[[Kategorie: Schutz-Kataster Jakomini]][[Kategorie: Gedenkstätte]]
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2016, 23:13 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 3' 49.52" N, 15° 26' 24.84" E


Ehem. Geburtshaus von Rudi Hiden

Bis 1966 stand hier ein unscheinbares, ebenerdiges Vorstadthaus. Es hat aber einen der berühmtesten österreichischen Fußballer erinnert, der vom GAK aus über das österreichische "Wunderteam" der 1930er Jahre eine große internationale Karriere startete: Der legendäre Tormann Rudi Hiden wurde in diesem Haus am 19.3.1909 geboren.

Auf der Suche nach seinem Geburtshaus fand der Archivar des GAK bei Edith Münzer eine Darstellung der Schönaugasse um 1900 (Bild 1, das Haus am linken Bildrand). Leider gibt es nun an Stelle des Geburtshauses nur mehr einen hässlichen Parkplatz! Das Haus ist schon im Häuserbuch von Hans Pirchegger 1927 nicht mehr beschrieben. Recherchen ergaben, dass es sehr wohl im Plan zum Franzisceischen Kataster aufscheint und auch im Stadtplan von 1910 eingezeichnet ist. Der Besitzer des Jahres 1829 (Franz Hiesel, Fleischer) wohnte aber in der inneren Stadt und dadurch dürfte das Haus (Bauparzelle 194) in der Häuserzählung des Jahres 1838 gefehlt haben. Im Bauakt 8915/1836 des Stadtarchivs fanden sich: ein Bauplan von Baumeister Stadler 1837, ein Akt über Baugebrechen (Kamin) 1953, ein Wiederaufbauplan 1954; die Abtragung 1966, 1981 prov. Überdachung (= Wielandgasse 25). Wenn man die heutige Ansicht (Bild 2) mit der Situation um das Jahr 1900 vergleicht, erkennt man, welche schweren Verluste an interessanter Bausubstanz die Grazer Vorstädte zu erleiden hatten und haben.

(Quellen: Bauparzellen-Protokolle, Bauakt, Stadtpläne; H. Rienessel).

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