Rohrbachhöhe 20: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnitt=Das vor wenigen Jahren sehr einfühlsam restaurierte frühere alte Bauernhaus ist der Kernbau der beliebten Most-Buschenschank. Das Spätbiedermeier-Gebäude zeichnet sich besonders durch den "Erzherzog-Johann-Portikus" aus, der ab der 2. Hälfte des 19. Jhs. nach Empfehlung der von Erzherzog Johann gegründeten Landwirtschaftlichen Gesellschaft für eine bessere Raumaufteilung der Bauernhäuser sorgen sollte.
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Das geräumige Herrenhaus, im Stile des Spätbiedermeier zeichnet sich besonders durch den großen, von sechs Säulen getragenen Laubenvorbau, den "Erzherzog-Johann-Portikus" aus, der ab der 2. Hälfte des 19. Jhs. nach Empfehlung der von Erzherzog Johann gegründeten Landwirtschaftlichen Gesellschaft für eine bessere Raumaufteilung der Bauernhäuser sorgen sollte. Im Raum Graz kann es mit Recht als das Schmuckstück dieser Epoche bezeichnet werden und hätte Denkmalschutz verdient. Auch an dem Wirtschaftsgebäude hinter dem Haupthaus sind schöne Stadelluken erhalten. 
 
(Nach Reiter, Stifting)
|Bildname1=Rohrbachhöhe 20, Sattler.JPG
|Bildbeschreibung1=Das schöne Haupthaus
|Aufnahmejahr1=Laukhardt 2014
|Bildname2=Rohrbachhöhe 20.JPG
|Bildbeschreibung2=Portikus und Stadelluken
|Aufnahmejahr2=Laukhardt 2012
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Aktuelle Version vom 6. März 2024, 15:59 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8044



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47° 6' 13.18" N, 15° 30' 56.84" E


Most-Buschenschank Sattler, vulgo Leikauf/Weinzerl

Das vor wenigen Jahren sehr einfühlsam restaurierte frühere alte Bauernhaus ist der Kernbau der beliebten Most-Buschenschank. Es lässt sich bis ins späte 15. Jh. zurück verfolgen. In der Zeit Maria Theresias wurde die Schmiede des vulgo Leikauf abgetrennt und kam in den Besitz des Rohrbachschmied (siehe Stiftingtalstraße 340. 1755 zinste ein Leonhard Rinner dem Grundherrn, der Kommende Leech (Deutscher Ritterorden)von Hube und Weingarten. 1902 kam der Besitz an die Familie Sattler (Franz Sattler war von 1920 - 1938 Bürgermeister von Kainbach, bevor dieses nach Graz eingemeindet wurde).

Das geräumige Herrenhaus, im Stile des Spätbiedermeier zeichnet sich besonders durch den großen, von sechs Säulen getragenen Laubenvorbau, den "Erzherzog-Johann-Portikus" aus, der ab der 2. Hälfte des 19. Jhs. nach Empfehlung der von Erzherzog Johann gegründeten Landwirtschaftlichen Gesellschaft für eine bessere Raumaufteilung der Bauernhäuser sorgen sollte. Im Raum Graz kann es mit Recht als das Schmuckstück dieser Epoche bezeichnet werden und hätte Denkmalschutz verdient. Auch an dem Wirtschaftsgebäude hinter dem Haupthaus sind schöne Stadelluken erhalten.

(Nach Reiter, Stifting)



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