Zanklstraße 69 (Graz): Unterschied zwischen den Versionen
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Der erste Betrieb befand sich in einem ehemaligen Gasthof in der heutigen [[Karlauerstraße 16]], die ganze Familie inkl. der acht Kinder arbeitete in der Fabrik mit. Ein Unternehmen, das aufgrund der starken Bautätigkeit zu Lebzeiten seiner Gründerin und auch nach ihrem Tod 1890, große Erfolge feierte, weitere Filialen etwa in Wien, Triest und Laibach schossen wie Schmammerln aus dem Boden. 1903 nahm man im neuen großen Betrieb in Gösting die Produktion auf, im „Zanklhof" (1908) befanden sich das Geschäft und die Verwaltung.<ref>https://www.graz.at/cms/beitrag/10430233/8114224/A_Zankl_Pionierin_und_umtriebige_Unternehmerin.html A. Zankl – Pionierin und umtriebige Unternehmerin], Stadt Graz</ref> Die weiteren Fotos im Artikel stammen vermutlich aus den 1950er Jahren. | |||
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|Bildbeschreibung7=Arbeiten am Gelände | |||
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|Bildbeschreibung8=Versammlung in der Halle | |||
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|Bildbeschreibung9=Arbeiter am Firmengelände | |||
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[[Kategorie:Schutz-Kataster Gösting]][[Kategorie:gerettet]] | [[Kategorie:Schutz-Kataster Gösting]][[Kategorie:gerettet]] | ||
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Aktuelle Version vom 14. Dezember 2025, 14:41 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8051
47° 5' 42.50" N, 15° 24' 26.75" E
Zanklhof
Ehemals Farbenfabrik Zankl & Söhne. Wurde in eine moderne Wohnanlage mit insgesamt 55 Wohnungen, Büroräumlichkeiten und einem Cafe umgewandelt.[1][2]
Die Farbfabrik bestand bis 1955/56, anschließend wurden das Arial und die Gebäude bis zur Schaffung der Wohnanlage von verschiedenen Firmen genutzt. Das Unternehmen ging auf die Gründerin Anna Zankl zurück. Ihren Vornamen kürzte sie im Firmennamen mit A. Zankl ab um ihn zu verschleiern, da Frauen in dieser Position damals eine absolute Ausnahme waren.
Der erste Betrieb befand sich in einem ehemaligen Gasthof in der heutigen Karlauerstraße 16, die ganze Familie inkl. der acht Kinder arbeitete in der Fabrik mit. Ein Unternehmen, das aufgrund der starken Bautätigkeit zu Lebzeiten seiner Gründerin und auch nach ihrem Tod 1890, große Erfolge feierte, weitere Filialen etwa in Wien, Triest und Laibach schossen wie Schmammerln aus dem Boden. 1903 nahm man im neuen großen Betrieb in Gösting die Produktion auf, im „Zanklhof" (1908) befanden sich das Geschäft und die Verwaltung.[3] Die weiteren Fotos im Artikel stammen vermutlich aus den 1950er Jahren.Kommentare
Schönes Beispiel wie man ein ehemaliges Fabriksgelände nutzen kann. Editor (Diskussion) 17:35, 15. Feb. 2020 (CET)
Einzelnachweise
- ↑ https://www.gat.st/news/zanklhof-ii-graz
- ↑ https://www.baumeister-leitner.at/projekte/referenzprojekte/sanierung-historischer-baudenkmaeler/zanklhof-i-graz/
- ↑ https://www.graz.at/cms/beitrag/10430233/8114224/A_Zankl_Pionierin_und_umtriebige_Unternehmerin.html A. Zankl – Pionierin und umtriebige Unternehmerin], Stadt Graz