Donaulände Passauer Kasten (Ybbs an der Donau): Unterschied zwischen den Versionen

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|Bauwerk=Gebäude
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|Textabschnittstitel=Passauer Kasten
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|Textabschnitt=Teil des Ensembles von Saalbau, (Kirch-)Turm und ehem. Michaelskapelles  aus der Zeit um 1230
|Textabschnitt=Hochmittelalterliches Gebäude an der Donaulände
=== Geschichte ===
=== Geschichte ===
Errichtet wohl im Zuge des städtischen Ausbaus der Siedlung um 1220/30 durch das Bistum Passau, vermutlich als Saalbau. Ab dem 13/14 Jhd. Speicher, 1822 Kameralfond und 1825 in Privatbesitz.
Uber römischen Mauerwerk (Kleinkastell) um 1220/30 errichtet, bürgerliches Haus. Mitte der 15. Jhd. an das Domkapitel Passau verkauft, verwendet als Zehentspeicher. 1822 Kameralfond und 1825 in Privatbesitz.
=== Baubeschreibung ===
=== Baubeschreibung ===
Einheitlicher Hauptbau von etwa 10 x 25 m mit zweigeschossiger Schaufassade zur Donau. Im Obergeschoß ein repräsentativer Saal, der durch eine ehem. Freitreppe bzw. eine erhaltene, mit Rundstab profilierte Rundbogentür zu betreten war. Seitlich liegen 2 gekuppelte Spitzbogenfenster mit zierlichen Mittelsäulchen mit Kelchknospenkapitellen. Durch spätere Umbauten sind weitere Fenster verloren gegangen. Im Erdgeschoss kleine, weitgehend rekonstruierte Rundbogenfenster.  Das Rundbogenportal ist bei Vischer 1672 noch nicht dargestellt. Die Grundmauern des Gebäudes befinden sich auf einem älteren römischen Vorgängerbau, dessen Reste im Untergeschoß und im Durchgang zur Kirche erkennbar sind.
Einheitlicher Hauptbau von etwa 10 x 25 m mit zweigeschossiger Schaufassade zur Donau. Im Obergeschoß ein repräsentativer Saal, der durch eine ehem. Freitreppe bzw. eine erhaltene, mit Rundstab profilierte Rundbogentür zu betreten war. Seitlich liegen 2 gekuppelte Spitzbogenfenster mit zierlichen Mittelsäulchen mit Kelchknospenkapitellen. Durch spätere Umbauten sind weitere Fenster verloren gegangen. Im Erdgeschoss kleine, weitgehend rekonstruierte Rundbogenfenster.  Das Rundbogenportal ist bei Vischer 1672 noch nicht dargestellt. Die Grundmauern des Gebäudes befinden sich auf einem älteren römischen Vorgängerbau, dessen Reste im Untergeschoß und im Durchgang zur Kirche erkennbar sind.

Version vom 28. Mai 2024, 16:22 Uhr

Österreich » Niederösterreich » Ybbs an der Donau » 3370



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48° 10' 39.43" N, 15° 5' 9.38" E


Passauer Kasten

Hochmittelalterliches Gebäude an der Donaulände

Geschichte

Uber römischen Mauerwerk (Kleinkastell) um 1220/30 errichtet, bürgerliches Haus. Mitte der 15. Jhd. an das Domkapitel Passau verkauft, verwendet als Zehentspeicher. 1822 Kameralfond und 1825 in Privatbesitz.

Baubeschreibung

Einheitlicher Hauptbau von etwa 10 x 25 m mit zweigeschossiger Schaufassade zur Donau. Im Obergeschoß ein repräsentativer Saal, der durch eine ehem. Freitreppe bzw. eine erhaltene, mit Rundstab profilierte Rundbogentür zu betreten war. Seitlich liegen 2 gekuppelte Spitzbogenfenster mit zierlichen Mittelsäulchen mit Kelchknospenkapitellen. Durch spätere Umbauten sind weitere Fenster verloren gegangen. Im Erdgeschoss kleine, weitgehend rekonstruierte Rundbogenfenster.  Das Rundbogenportal ist bei Vischer 1672 noch nicht dargestellt. Die Grundmauern des Gebäudes befinden sich auf einem älteren römischen Vorgängerbau, dessen Reste im Untergeschoß und im Durchgang zur Kirche erkennbar sind.

Funktion

Funktionslos, Leerstand; Privatbesitz, nur von Außen zu besichtigen.

Links

http://noeburgen.imareal.sbg.ac.at/result/burgid/1383

ref:at:bda=35331

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Einzelnachweise

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