Sackstraße 14: Unterschied zwischen den Versionen
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|Aufnahmejahr2=2023 | |Aufnahmejahr2=2023 | ||
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|Bildbeschreibung4=Arkaden im Hoftrakt | |||
|Bildbeschreibung4= | |Aufnahmejahr4=2023 | ||
|Aufnahmejahr4= | |||
|Aufnahmejahr5=2023 | |Aufnahmejahr5=2023 | ||
|Bildname6=Sackstraße 14, Geheimtür 0.JPG | |Bildname6=Sackstraße 14, Arkadenhof.jpg | ||
| | |Bildname7=Sackstraße 14, Säule - Kopie.jpg | ||
| | |Bildbeschreibung7=Säule in der Reiche | ||
|Aufnahmejahr7=2023 | |||
|Bildname8=Sackstraße 14, Bauperioden.jpg | |||
|Bildbeschreibung8=Bauphasenplan nach M. Zechner | |||
|Aufnahmejahr8=1998 | |||
|Bildname9=Sackstraße 14, Tür OG - Kopie.jpg | |||
|Bildbeschreibung9=Klassizistische Eisenpforte im 1. OG | |||
|Aufnahmejahr9=2023 | |||
|Bildname10=Sackstraße 14, Geheimtür 0.JPG | |||
|Bildbeschreibung10=Geheimschloss im 2. OG | |||
|Aufnahmejahr10=2013 | |||
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Version vom 15. Januar 2024, 21:48 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 20.21" N, 15° 26' 14.06" E
Kellerspergisches Stadthaus
1962/63 wurde der hölzerne Geschäftsvorbau südlich der Nordeinfahrt entfernt, gleichzeitig die Überhangbögen und das Südtor freigelegt. Die danach gebauten Vitrinen wurden nach 2000 ebenfalls entfernt, so dass sich diese Front heute in ursprünglicher Form zeigt. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen (die Nordwand teilw. mit Bruchsteinmauerwerk), und um 1630 mit Arkaden, um 1730 dann mit beidseitigen hölzernen Balkongängen mit gebauchten, schmiedeeisernen Geländern ergänzt wurden. An der Westseite des nördlichen Hofgebäudes stützen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen zwei Bögen, im Erdgeschoß ein vermauerter Pfeiler. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist vermutlich als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten.
Das Stiegenhaus führt vom 1. Hof in getrennten Läufen in beide Häuser; im 1. OG des nördlichen Mittelhauses eine klassizistische Eingangstür; im südlichen war ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten gewesen (von 1911 - 2013 Klavierhaus Streif), jetzt in Wohnungen unterteilt. Im 2. OG eine eine mit geheimem Schlosseingriff. Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, deren Stützen bei der Sanierung ab dem Jahr 2000 teilweise entfernt wurden.