Sackstraße 14: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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|Textabschnitt=Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassadierung. Im Inneren Enfilade mit barocken Stuckdecken. Um 1730 durch Umbau von zwei älteren Häusern entstanden. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen | |Textabschnitt=Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassadierung. Im Inneren Enfilade (in einer Türachse aneinander gereihte Räume) mit barocken Stuckdecken. Um 1730 durch Umbau von zwei älteren Häusern entstanden. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkadengängen und Balkongängen umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes tragen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen vier Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten. Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, die durch Stützen gesichert waren. Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 2. OG eine Eingangstür mit geheimem Schlosszugriff. | ||
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|Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002) | |Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002) | ||
Version vom 13. Januar 2024, 20:30 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 20.21" N, 15° 26' 14.06" E
Kellerspergisches Stadthaus
Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassadierung. Im Inneren Enfilade (in einer Türachse aneinander gereihte Räume) mit barocken Stuckdecken. Um 1730 durch Umbau von zwei älteren Häusern entstanden. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkadengängen und Balkongängen umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes tragen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen vier Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten. Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, die durch Stützen gesichert waren. Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 2. OG eine Eingangstür mit geheimem Schlosszugriff.