Brückenkopfgasse 3: Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnitt=Zweigeschossiges, siebenachsiges, spätbarockes Wohnhaus mit klassizistischer Fassadengliederung und sechs Dachhäuschen. Auf dem Gelände des ehemaligen bürgerlichen Schießplatzes 1787 vom Kürschner J. WAGNER erbaut. 1807 ging es an den Posamentierer und mehrfachen Hausbesitzer Mathias RESCH (auch Rösch), Schätzwert 5.500 Gulden; 1862 im Besitz von J. PETSCHE und G. HÖNIGMANN (1843 bei Scheiger: J. HENIGMANN). | |Textabschnitt=Zweigeschossiges, siebenachsiges, spätbarockes Wohnhaus mit klassizistischer Fassadengliederung und sechs Dachhäuschen. Auf dem Gelände des ehemaligen bürgerlichen Schießplatzes 1787 vom Kürschner J. WAGNER erbaut. 1807 ging es an den Posamentierer und mehrfachen Hausbesitzer Mathias RESCH (auch Rösch), Schätzwert 5.500 Gulden; 1862 im Besitz von J. PETSCHE und G. HÖNIGMANN (1843 bei Scheiger: J. HENIGMANN). | ||
In der Fassadenmitte steingerahmtes Korbbogenportal mit gesprengter Dreiecksgiebelbekrönung auf Konsolen; kugelbekrönter Aufsatz. Im Keilstein eingeritzt: M. R., darunter 1807. Im Süden anschließende zweigeschossige Hoftrakte, in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. umgebaut. | In der Fassadenmitte steingerahmtes Korbbogenportal mit gesprengter Dreiecksgiebelbekrönung auf Konsolen; kugelbekrönter Aufsatz. Im Keilstein eingeritzt: M. R., darunter 1807. Im Süden anschließende zweigeschossige Hoftrakte, in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. umgebaut. | ||
An der Front zur Lagergasse zwei Kanonenkugeln eingemauert, darunter stuckiert "1809" und Lorbeerranke; vermutlich aus Beschuss der "neuen Brücke" von der Schloßbergfestung aus stammend. | An der Front zur Lagergasse zwei Kanonenkugeln eingemauert, darunter stuckiert "1809" und Lorbeerranke; vermutlich aus dem Beschuss der "neuen Brücke" am 18. Juni von der Schloßbergfestung aus stammend, als die Franzosen sie abtragen wollten. | ||
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 1984; Laukhardt, Graz 1809) | (Nach: Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 1984; Laukhardt, Graz 1809) | ||
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|Bildbeschreibung4=Projekt (Kleine Zeitung) | |Bildbeschreibung4=Projekt (Kleine Zeitung) | ||
|Aufnahmejahr4=2019 | |Aufnahmejahr4=2019 | ||
|Bildname5=Brückenkopfgasse 3, Einreichplan.jpg | |||
|Bildbeschreibung5=Neuer Entwurf | |||
|Aufnahmejahr5=2022 | |||
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Aktuelle Version vom 6. November 2022, 19:27 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
47° 3' 58.79" N, 15° 26' 1.03" E
Spätbarockes Vorstadthaus
In der Fassadenmitte steingerahmtes Korbbogenportal mit gesprengter Dreiecksgiebelbekrönung auf Konsolen; kugelbekrönter Aufsatz. Im Keilstein eingeritzt: M. R., darunter 1807. Im Süden anschließende zweigeschossige Hoftrakte, in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. umgebaut. An der Front zur Lagergasse zwei Kanonenkugeln eingemauert, darunter stuckiert "1809" und Lorbeerranke; vermutlich aus dem Beschuss der "neuen Brücke" am 18. Juni von der Schloßbergfestung aus stammend, als die Franzosen sie abtragen wollten.
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 1984; Laukhardt, Graz 1809)Kommentare
Laukhardt (Diskussion) 20:42, 2. Nov. 2019 (CET) Lt. soeben erhaltener Auskunft der ASVK ist allerdings kein derartiger Antrag bei ihr eingegangen - und würde schwerlich Zustimmung finden. Wieso dann das Projekt schon in die Öffentlichkeit gebracht wurde, ist schon seltsam. Laukhardt (Diskussion) 15:40, 4. Nov. 2019 (CET)
Im Mai 2022 erfahren wir von einem abgeänderten Projekt. Dieses sieht eine Aufstockung der sechs südlichsten Achsen in der Lagergasse vor, wodurch zwei Achsen Abstand zum straßenseitigen Trakt gelassen werden. Die ASVK hat diesem Ausbau zugestimmt. Die Beschreibung der drei eingemauerten Kanonenkugeln fehlt aber im Gutachten!Laukhardt (Diskussion) 11:03, 30. Mai 2022 (CEST)