Kosakengasse 10: Unterschied zwischen den Versionen
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Der sprechende Name des Hauses gründet sich auf die Tatsache, dass hier das wegen der immer wieder hineingeworfenen Abfälle übelriechende "Feuerbachl", vom Lendplatz kommend, die Kosakengasse und anschließend die Annenstraße querte, um durch die Feuerbachgasse der Griesgasse und dann der Bürgerspitalgasse zuzustreben. Vom dreigeschossigen, 1899 abgebrochenen barocken Vorgängerbau existiert noch ein Foto. 1860 war das linke der beiden Rusikatore, das Einfahrtstor zum Barmherzigenspital, zugemauert worden. | |||
(ÖKT 1984) | |||
In diesem Haus, damals Annenstraße 2, befand sich auch "Japls Bräuhaus", in dem am 5. Oktober 1868 einige jüdische Bürger zusammenkamen, um für die Israelitische Kultusgemeinde ein Status zu entwerfen. | |||
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Aktuelle Version vom 9. Dezember 2021, 18:29 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
47° 4' 16.90" N, 15° 25' 56.60" E
Ehem. Knor'sches Haus am Kotbrückl
Viergeschossiges Zinshaus 1899 von Franz Pfeiler jun. vermutlich nach Plänen des Architekten Hans Pruckner anstelle eines Barockbaus, unmittelbar an die Ostseite der Barmherzigenkirche anschließend, errichtet. Späthistoristische Fassade mit reicher, barockisierender Stuckzier. Mittelrisalit durch geschwungene Giebelverdachungen und Blendbalustraden betont. In einer Wandnische des Stiegenaufgangs lebensgroßes neobarockes Kruzifix.
Der sprechende Name des Hauses gründet sich auf die Tatsache, dass hier das wegen der immer wieder hineingeworfenen Abfälle übelriechende "Feuerbachl", vom Lendplatz kommend, die Kosakengasse und anschließend die Annenstraße querte, um durch die Feuerbachgasse der Griesgasse und dann der Bürgerspitalgasse zuzustreben. Vom dreigeschossigen, 1899 abgebrochenen barocken Vorgängerbau existiert noch ein Foto. 1860 war das linke der beiden Rusikatore, das Einfahrtstor zum Barmherzigenspital, zugemauert worden.
(ÖKT 1984)
In diesem Haus, damals Annenstraße 2, befand sich auch "Japls Bräuhaus", in dem am 5. Oktober 1868 einige jüdische Bürger zusammenkamen, um für die Israelitische Kultusgemeinde ein Status zu entwerfen.