Am Berg 1 (Sitzendorf an der Schmida): Unterschied zwischen den Versionen

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Das herrschaftliche Presshaus wurde im letzten Viertel des 16.&nbsp;Jahrhunderts östlich im Anschluss an die damals noch miteinander verbundenen Gebäude Hauptplatz 2 und 3 erbaut. An der schmucklosen Strassenfront befindet sich in der Mitte ein Durchfahrtsportal mit rundbogigem Steingewände und volutenförmigem Schlussstein aus der Bauzeit. Die kassettierten Steine des Gewändes sind mit Lutherrosen verziert, ein Hinweis auf die Glaubensrichtung des Bauherrn. Der zweigeschossige Rechteckbau wird von einem Walmdach gedeckt. Das Gebäude ist in Privatbesitz und wird im Obergeschoss seit dem Anfang des 21.&nbsp;Jahrhunderts auch zu Wohnzwecken genutzt.
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Das Gebäude steht gemäß Bescheid des Bundesdenkmalamtes unter Denkmalschutz.
Das Gebäude steht gemäß Bescheid des Bundesdenkmalamtes unter Denkmalschutz.


Im Osten anschließend befindet sich der gleichzeitig angelegte Weinkeller, der heute zwischen zwei Eigentümern geteilt ist. Die ausgedehnte Kelleranlage ist in Form einer dreijochigen zweischiffigen Halle ausgeführt. Die Gewölbe sind aus Ziegeln geformt.
Im Osten anschließend befindet sich der gleichzeitig angelegte Weinkeller, der heute zwischen zwei Eigentümern geteilt ist. Die ausgedehnte Kelleranlage ist in Form einer dreijochigen zweischiffigen Halle ausgeführt. Die Gewölbe sind aus Ziegeln geformt.
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Aktuelle Version vom 2. August 2017, 22:45 Uhr

Österreich » Niederösterreich » Sitzendorf an der Schmida » 3714



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48° 35' 55.81" N, 15° 56' 38.09" E


ehemaliges herrschaftliches Presshaus

Das herrschaftliche Presshaus wurde im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts östlich im Anschluss an die damals noch miteinander verbundenen Gebäude Hauptplatz 2 und 3 erbaut. An der schmucklosen Strassenfront befindet sich in der Mitte ein Durchfahrtsportal mit rundbogigem Steingewände und volutenförmigem Schlussstein aus der Bauzeit. Die kassettierten Steine des Gewändes sind mit Lutherrosen verziert, ein Hinweis auf die Glaubensrichtung des Bauherrn. Der zweigeschossige Rechteckbau wird von einem Walmdach gedeckt. Das Gebäude ist in Privatbesitz und wird im Obergeschoss seit dem Anfang des 21. Jahrhunderts auch zu Wohnzwecken genutzt.

Das Gebäude steht gemäß Bescheid des Bundesdenkmalamtes unter Denkmalschutz.

Im Osten anschließend befindet sich der gleichzeitig angelegte Weinkeller, der heute zwischen zwei Eigentümern geteilt ist. Die ausgedehnte Kelleranlage ist in Form einer dreijochigen zweischiffigen Halle ausgeführt. Die Gewölbe sind aus Ziegeln geformt.


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