Heinrichstraße 103: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 15: | Zeile 15: | ||
{{TextBilder | {{TextBilder | ||
|Textabschnittstitel=Villa Platzer | |Textabschnittstitel=Villa Platzer | ||
|Textabschnitt=Diese kleine, etwas versteckt in einem Garten liegende, und von der Straße zurückgerückte Villa | |Textabschnitt=Das Erbaudatum der Villa liegt in den 1930iger Jahren, es gehörte einer jüdischen Familie, die diese in der NS-Zeit verkaufen musste (Arisierung), diese wurde dann deutsches Eigentum, danach von den Briten als Wohnsitz für einen Major und dessen Familie verwendet, der jüdischen Familie rückübereignet und ca. 1960 an Fam. Platzer verkauft, die den straßenseitigen Vorbau, zwecks Raumgewinnes errichtete. Diese kleine, etwas versteckt in einem Garten liegende, und von der Straße zurückgerückte Villa stellt kunsthistorisch keine Besonderheit dar. Sie fügt sich aber gut in die von prächtigen Villen und alten Landhäusern geprägte Zone der Heinrichstraße ein. | ||
|Bildname1=Heinrichstraße 103.JPG | |Bildname1=Heinrichstraße 103.JPG | ||
|Bildbeschreibung1=Villa | |Bildbeschreibung1=Villa von der Straße | ||
|Aufnahmejahr1=2016 | |Aufnahmejahr1=2016 | ||
|Bildname2=Heinrichstraße_103_Straßenansicht_(Neu).jpg | |||
|Bildbeschreibung2=Gartenzugang | |||
|Aufnahmejahr2=2016 | |||
}} | }} | ||
[[Kategorie: Schutz-Kataster Geidorf]][[Kategorie: gefährdt]] | [[Kategorie: Schutz-Kataster Geidorf]][[Kategorie: gefährdt]] | ||
{{Discussion}} | {{Discussion}} | ||
Version vom 22. Juni 2016, 09:31 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 58.94" N, 15° 27' 18.44" E
Villa Platzer
Das Erbaudatum der Villa liegt in den 1930iger Jahren, es gehörte einer jüdischen Familie, die diese in der NS-Zeit verkaufen musste (Arisierung), diese wurde dann deutsches Eigentum, danach von den Briten als Wohnsitz für einen Major und dessen Familie verwendet, der jüdischen Familie rückübereignet und ca. 1960 an Fam. Platzer verkauft, die den straßenseitigen Vorbau, zwecks Raumgewinnes errichtete. Diese kleine, etwas versteckt in einem Garten liegende, und von der Straße zurückgerückte Villa stellt kunsthistorisch keine Besonderheit dar. Sie fügt sich aber gut in die von prächtigen Villen und alten Landhäusern geprägte Zone der Heinrichstraße ein.
Kommentare
In einer Bauverhandlung am 30. Juni 2016 wird sich das Schicksal des Grundstückes entscheiden: es soll hier nämlich eine Wohnanlage entstehen.
Der jetzt dort stehende Neubau ist keines Kommentares würdig.