Schörgelgasse 8: Unterschied zwischen den Versionen

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Das zweigeschossige, fünfachsige Eckhaus zur Kopernikusgasse mit Schopfwalmgiebel und drei charakteristischen Kaminen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Hofseitig ist ein umlaufender Holzgang, umgangssprachlich auch als "böhmische Pawlatschen" bezeichet, erhalten. Als erster Besitzer ist schon 1738 der Schloßkellner P. Herzog bezeugt. 1886 konnte der bei der Gestaltung des Stadtparks und der Schloßberg-Anlagen tätige Obergärtner des Stadtverschönerungsvereines, Franz Marauschek, das Haus um einen Kaufpreis von 10.000 Gulden erwerben.
Das zweigeschossige, fünfachsige Eckhaus zur Kopernikusgasse mit Schopfwalmgiebel und drei charakteristischen Kaminen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Hofseitig ist ein umlaufender Holzgang, umgangssprachlich auch als "böhmische Pawlatschen" bezeichet, erhalten. Als erster Besitzer ist schon 1738 der Schloßkellner P. Herzog bezeugt. 1886 konnte der bei der Gestaltung des Stadtparks und der Schloßberg-Anlagen tätige Obergärtner des Stadtverschönerungsvereines, Franz Marauschek, das Haus um einen Kaufpreis von 10.000 Gulden erwerben.
   
   
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; Marauschek, Natur 2011)  
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; Marauschek, Natur 2011)
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Version vom 24. April 2016, 18:57 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 3' 58.84" N, 15° 26' 56.57" E


Haus mit Pawlatschen

~


Das zweigeschossige, fünfachsige Eckhaus zur Kopernikusgasse mit Schopfwalmgiebel und drei charakteristischen Kaminen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Hofseitig ist ein umlaufender Holzgang, umgangssprachlich auch als "böhmische Pawlatschen" bezeichet, erhalten. Als erster Besitzer ist schon 1738 der Schloßkellner P. Herzog bezeugt. 1886 konnte der bei der Gestaltung des Stadtparks und der Schloßberg-Anlagen tätige Obergärtner des Stadtverschönerungsvereines, Franz Marauschek, das Haus um einen Kaufpreis von 10.000 Gulden erwerben.

(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; Marauschek, Natur 2011)

Kommentare

Dieses in gutem Erhaltungszustand befindliche Bürgerhaus ist nicht denkmalgeschützt, liegt aber in der GAEG-Schutzzone III. Mit der "Pawlatsche" im Hof und seinen drei charakteristischen Kaminen ist es ein selten gewordenes Beispiel der Architektur des 18. Jahrhundert. Seiner Erhaltung sollte weiter größte Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Laukhardt

Im April 2021 wird ein Bebauungsplan-Entwurf vorgelegt, der die Bewahrung dieses Hauses gefährdet.

Laukhardt (Diskussion) 15:15, 19. Apr. 2021 (CEST)

Einzelnachweise

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