Jakominiplatz 16: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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|Textabschnitt=Mächtiger, dreigeschossiger, den Platz beherrschender, vierflügeliger Baublock mit Innenhof, 1786/87 vermutlich von Josef Benedikt Withalm d. Ä. für Caspar Andreas Jakomini errichtet und mit einer josefinisch-klassizistischen Plattenstil-Fassade versehen. Als Herrenhaus für Jakominis Herrschaft "Neuhof" erbaut, besaß der Baublock auch ein modernes Kaffeehaus sowie eine Eisen- und Spezereiwarenhandlung; später kam auch noch die Post hinein, ferner Kanzleien, der Zeichensaal und die Mustersammlung des Industrievereines.
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|Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002)
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|Bildname2=Jakominiplatz 16, Steinfeld neu.JPG
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|Bildbeschreibung2=nach Restaurierung 2004
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|Bildbeschreibung5=Innenhof mit Gastgarten
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|Bildbeschreibung6=Nymphen-Statue und Löwe
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Version vom 15. August 2015, 14:38 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010

Route:Landpartie (Graz)


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47° 4' 1.25" N, 15° 26' 32.55" E


Jakominihaus, ehem. Alte Post.

Mächtiger, dreigeschossiger, den Platz beherrschender, vierflügeliger Baublock mit Innenhof, 1786/87 vermutlich von Josef Benedikt Withalm d. Ä. für Caspar Andreas Jakomini errichtet und mit einer josefinisch-klassizistischen Plattenstil-Fassade versehen. Als Herrenhaus für Jakominis Herrschaft "Neuhof" erbaut, besaß der Baublock auch ein modernes Kaffeehaus sowie eine Eisen- und Spezereiwarenhandlung; später kam auch noch die Post hinein, ferner Kanzleien, der Zeichensaal und die Mustersammlung des Industrievereines. Die platzseitige Fassade ist durch flache Seiten- und einem dreiachsigen Mittelrisalit mit Frontispiz gegliedert und besitzt ein korbbogiges Steinportal mit Holztorflügeln aus der Erbauungszeit um 1786. Im Innenhof an drei Seiten Pfeilerarkaden. Dem südseitigen Erdgeschoß des Innenhofes ist ein Glasdach auf schlanken Gusseisensäulen vorgelagtert. Das Gebäude wurde 1825 umgebaut (Inschrift ober dem Hauptportal), aus dieser Zeit auch der zentrale Wandbrunnen mit der Sandsteinfigur "Nymphe" von JOSEPH KLIEBER, Löwenkopf, Kopfsteinpflaster und Steinplattenbelag. Im Stiegenaufgang neben der Haupteinfahrt ist noch eine weibliche Skulptur sehenswert.

Kommentare

2003 wurde der Altstadt-Kommission ein Projekt für ein Handelshaus vorgelegt, das eine Unterhöhlung des Innenhofes und weitreichende Eingriffe in die Bausubstanz vorsah. Nach heftigen Diskussionen, die sogar zu einem Austritt eines Mitglieds der Kommission führten, wurde das Projekt zurückgezogen und eine einfühlsame Sanierung genehmigt, die auch die platzseitigen Einbauten in die Erdgeschoß-Zone dort beseitigte, wo dies rechtlich möglich war. An der Front zur Klosterwiesgasse ist jedoch die ursprüngliche hölzerne Ladenkonstruktion erhalten geblieben - auch wenn leider die "Traminer Weinstube" seit 2014 nicht mehr existiert. Laukhardt (Diskussion) 14:43, 15. Aug. 2015 (CEST)

Einzelnachweise