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Am 9. November 2000 eröffnet. Das Architektenehepaar Jörg und Ingrid Mayr, benutzte dazu Ziegel der ursprünglichen an dieser Stelle zerstörten Synagoge, die zum Teil 1939 beim Bau einer Garage verwendet wurden. Diese wurden von Grazer Schülern freigelegt, gesäubert und als Umfriedung des zukünftigen Neubaus aufgeschichtet. Die neue Synagoge folgt dem Grundriss der alten, ist aber kleiner als ihr Vorgänger, da die jüdische Gemeinde in Graz nur mehr rund 100 Mitglieder zählt - ein Bruchteil von vor dem Zweiten Weltkrieg.
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Die ursprüngliche Grazer Synagoge wurde im Jahr 1892 errichtet und gehörte zur jüdischen Gemeinde mit ihren 2500 Mitgliedern. In der sogenannten Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurde das Gebetshaus niedergebrannt und das gesamte Areal eingeebnet, um die Erinnerung an die Synagoge auszulöschen. Sämtliche Grazer Juden wurden nach Wien deportiert und Graz zur ersten „judenfreien“ Großstadt der Ostmark erklärt. Bis ins Jahr 1998 befand sich an der Stelle der zerstörten Synagoge nur eine Rasenfläche mit einem Gedenkstein.
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Aktuelle Version vom 8. Mai 2015, 00:47 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 3' 50.84" N, 15° 26' 0.97" E


Synagoge

Am 9. November 2000 eröffnet. Das Architektenehepaar Jörg und Ingrid Mayr, benutzte dazu Ziegel der ursprünglichen an dieser Stelle zerstörten Synagoge, die zum Teil 1939 beim Bau einer Garage verwendet wurden. Diese wurden von Grazer Schülern freigelegt, gesäubert und als Umfriedung des zukünftigen Neubaus aufgeschichtet. Die neue Synagoge folgt dem Grundriss der alten, ist aber kleiner als ihr Vorgänger, da die jüdische Gemeinde in Graz nur mehr rund 100 Mitglieder zählt - ein Bruchteil von vor dem Zweiten Weltkrieg.

ursprüngliche Synagoge

Die ursprüngliche Grazer Synagoge wurde im Jahr 1892 errichtet und gehörte zur jüdischen Gemeinde mit ihren 2500 Mitgliedern. In der sogenannten Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurde das Gebetshaus niedergebrannt und das gesamte Areal eingeebnet, um die Erinnerung an die Synagoge auszulöschen. Sämtliche Grazer Juden wurden nach Wien deportiert und Graz zur ersten „judenfreien“ Großstadt der Ostmark erklärt. Bis ins Jahr 1998 befand sich an der Stelle der zerstörten Synagoge nur eine Rasenfläche mit einem Gedenkstein.

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