Schloßplatz 1 (Laxenburg): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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Die Eingangsfront am Schlossplatz wird von den stark vorgezogenen Eckrisaliten beherrscht, die dem gekrümmten Verlauf der alten Angergrenze folgen. Der Mittelrisalit wird durch Portikus, Balkon und Attikazone mit Uhr betont. Im Hof ist die verschiedenartige Ausbildung der Fensterverdachungen als Hinweis auf Haupt- und Nebentrakt bemerkenswert. Die Ausstattung der Innenräume, soweit noch erhalten, stammt im wesentlichen aus den Jahren 1853/54.
Die Eingangsfront am Schlossplatz wird von den stark vorgezogenen Eckrisaliten beherrscht, die dem gekrümmten Verlauf der alten Angergrenze folgen. Der Mittelrisalit wird durch Portikus, Balkon und Attikazone mit Uhr betont. Im Hof ist die verschiedenartige Ausbildung der Fensterverdachungen als Hinweis auf Haupt- und Nebentrakt bemerkenswert. Die Ausstattung der Innenräume, soweit noch erhalten, stammt im wesentlichen aus den Jahren 1853/54.
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Version vom 28. April 2015, 12:08 Uhr

Österreich » Niederösterreich » Laxenburg » 2361



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48° 4' 5.63" N, 16° 21' 30.61" E


Blauer Hof

Die erste Nennung erfolgte als Freihof unter Melchior Arguello (Melchor de Argüello) 1544. Spätere Besitzer waren die Brüder Bloe (Bloenstain/Blauensteiner), Rätsch, Eibiswald und andere. Ab 1705 war Reichsvizekanzler Friedrich Karl Schönborn Eigentümer, der den vorhandenen Bau durch seinen bevorzugten Architekten Lukas von Hilde­brandt zwischen 1710 und 1720 großzügig ausbauen ließ.

Etwa 1729 erfolgte der Verkauf an seinen Nachfolger im Amt des Reichsvizekanzlers Graf Adolf Metsch, der es an seinen Schwiegersohn Khevenhüller-Metsch vererbte. Sodann befand sich das Gebäude im Besitz der Grafen Daun, die es 1762 gegen das Palais Dietrichstein (= Grünne-Haus) eintauschten.

Blauer Hof SchlossplatzNun erwarb Maria Theresia den Blauensteiner-Hof und das angrenzende Prucknerische Haus. Ab 1756 erfolgte ein großer Ausbau durch den Hofbauarchitekten Nicoló Pacassi. Zirka 1770 wurde das Belvedere (Malereien darin von Joseph Pichler?) aufgesetzt. Pacassi veränderte den Bau, wobei die Einfahrt von der Ost- auf die Nordseite, also zum Schlossplatz hin, verlegt wurde.

Die Eingangsfront am Schlossplatz wird von den stark vorgezogenen Eckrisaliten beherrscht, die dem gekrümmten Verlauf der alten Angergrenze folgen. Der Mittelrisalit wird durch Portikus, Balkon und Attikazone mit Uhr betont. Im Hof ist die verschiedenartige Ausbildung der Fensterverdachungen als Hinweis auf Haupt- und Nebentrakt bemerkenswert. Die Ausstattung der Innenräume, soweit noch erhalten, stammt im wesentlichen aus den Jahren 1853/54.


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