Idlhofgasse 42: Unterschied zwischen den Versionen
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Von vier noch in der Kunsttopographie von 1984 beschriebenen prominenten Altbauten sind | Wie sehr hier die alten Bauten vom Abriss betroffen waren, zeigt folgender Vergleich: Von vier noch in der Kunsttopographie von 1984 beschriebenen prominenten Altbauten sind drei heute spurlos verschwunden: der "Seitzerhof" auf Nr. 5, der "Idlhof" auf Nr. 18-26 (dessen Reste noch im Bereich der Lederfabrik Rieckh zu sehen waren)und das malerische Eckhaus Prankergasse 24, vom Freiherrn von Webersberg Ende des 17. Jhs. errichtet; leider sind beim Abbruch und Neubau vor kurzem auch die Ecknische mit der hl. Anna, Maria das Lesen lehrend und die Nische in der Prankergasse mit dem Johann Jakob Schoy zugeschriebenen hl. Nepomuk "verschwunden". | ||
Lediglich am engen Beginn der Niesenbergergasse ist die stark vereinfachte Fassade vom Ansitz "Wintersgrün" [[Idlhofgasse 11]] noch vorhanden, leider wurde seit 1984 auch der Rest der Wappentafel entfernt. | Lediglich am engen Beginn der Niesenbergergasse ist die stark vereinfachte Fassade vom Ansitz "Wintersgrün" [[Idlhofgasse 11]] noch vorhanden, leider wurde seit 1984 auch der Rest der Wappentafel entfernt. | ||
Version vom 21. März 2015, 20:03 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 2.79" N, 15° 25' 24.46" E
Ehem. Großhandel Agnello
In der obigen Weintazkarte (in der die für die Weinsteuer zuständigen Herrschaft eingezeichnet ist) zeigt ein interessantes Bild. Das Haus Idlhofgasse 42 ist durch den ausgesteckten Buschen als Gasthaus oder Weinschenke erkennbar, seine Steuer zahlt es an die "Graf Wagensperger Täz". An der Ecke gegenüber steht das vornehme Haus Prankergasse 24, hier als "Zollner Garthen" bezeichnet. Am oberen Bildrand ist das mit Türmchen bewehrte "Tättenbach Garthen", der spätere "Idlhof" erkennbar, und ganz links ist jenseits des heute nicht mehr bestehenden Entenbachels das denkmalgeschützte ehemalige Gasthaus "Zum grünen Baum" zu sehen.
Wie sehr hier die alten Bauten vom Abriss betroffen waren, zeigt folgender Vergleich: Von vier noch in der Kunsttopographie von 1984 beschriebenen prominenten Altbauten sind drei heute spurlos verschwunden: der "Seitzerhof" auf Nr. 5, der "Idlhof" auf Nr. 18-26 (dessen Reste noch im Bereich der Lederfabrik Rieckh zu sehen waren)und das malerische Eckhaus Prankergasse 24, vom Freiherrn von Webersberg Ende des 17. Jhs. errichtet; leider sind beim Abbruch und Neubau vor kurzem auch die Ecknische mit der hl. Anna, Maria das Lesen lehrend und die Nische in der Prankergasse mit dem Johann Jakob Schoy zugeschriebenen hl. Nepomuk "verschwunden". Lediglich am engen Beginn der Niesenbergergasse ist die stark vereinfachte Fassade vom Ansitz "Wintersgrün" Idlhofgasse 11 noch vorhanden, leider wurde seit 1984 auch der Rest der Wappentafel entfernt.
(Nach Pirchegger, Häuserbuch; Friedl, Idlhofgasse; ÖKT 1984; Laukhardt, Elendgasse)
Kommentare
Laukhardt (Diskussion) 13:26, 20. Mär. 2015 (CET) Soeben erfahren wir, dass für ein Bauvorhaben an dieser Stelle ein Bebauungsplan notwendig gewesen wäre; ein solcher ist aber nicht erstellt worden. Was ist los mit der Stadtplanung?
Laukhardt (Diskussion) 12:58, 21. Mär. 2015 (CET)Einzelnachweise