Alte Poststraße 134: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

Keine Bearbeitungszusammenfassung
(Importing directory)
 
(18 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{#vardefine:Koordinate| 47° 4'17.25"N,   15°24'29.73"E}}{{Karte}}
{{Adresse
 
|PLZ=8020
<gallery widths="680" heights="300" perrow="1" align="center">
|Ort=Graz
Datei: Eggenberger_Allee,_Trost_1699_kl..JPG | Die Eggenberger Allee 1699 (Andreas Trost))
|Bundesland=Steiermark
</gallery>
|Land=Österreich
<gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center">
|aktuellerStatus=Aktuell
Datei:Alte Poststraße 134.JPG|Fassade von Osten (Foto Laukhardt 2011)
}}
Datei:Alte Poststraße 134.JPG|Gegründet 1845 (Foto Laukhardt 2011)
{{Karte
</gallery>
|Koordinaten= 47° 4'17.26"N,15°24'30.44"E
 
}}
==Ehem. Großkellerei==
{{TextBilder
 
|Textabschnittstitel=Ehem. Likörfabrik Eckert
Das Gebäude der ehemaligen Faßbinderei Brüder Steger [Alte Poststraße 142, heute das Gebäude östlich vom „Lidl“] hat eine geschichtliche Vergan-genheit. Es wurde im Jahr 1788 erbaut und diente als Filial¬kloster der Dominikaner, hieß später „Mischanhof“ nach einem Kaufmanne dieses Namens in Graz, der in den 1870-er Jahren starb, worauf es zum Besitze Reininghaus kam. Die späteren Fabriksräume waren Wirtschaftsgebäude, mit Stroh gedeckt. Im Jahre 1875 fand in Graz eine Festlichkeit statt, bei der ein Luftballon mit Heißluft losgelassen wurde. Dem Ballon gefiel es, just sich auf dieses Strohdach niederzulassen, zu zünden und dann selbst in den Flammen umzukommen. 
|Textabschnitt=Das Gebäude der ehemaligen "Likör-, Senf- und Essigfabrik Albert Eckert", später Mautner-Markhof, hat eine geschichtliche Vergangenheit, wie die Inschrift ober dem Eingang und am Giebel beweist: "Gegründet 1845". Diese Jahreszahl weist auf den Unternehmer Heinrich Fünk (auch Fünck geschrieben) hin, der in diesem Jahr hier seine "Liquerfabrik" eröffnet hatte. 1894 hat der Eggenberger Industrielle und Bürgermeister Albert Eckert die Fabrik im Konkurswege übernommen, 1917 - im Alter von 63 Jahren - aber an Mautner-Markhof abgegeben. Sie wurde noch 1951 von Stöckl genannt (damals noch Alte Poststraße 124). Der sezessionistischer Industriebau stammt aus dem Jahr 1910 (war also von Albert Eckert finanziert worden) und wurde vor einigen Jahren behutsam restauriert.
|Bildname1=Alte_Poststraße_134,_gesamt.JPG
{{Discussion}}
|Bildbeschreibung1=Fassade von Südosten (Foto Laukhardt 2012)  
 
|Bildname2=Alte Poststraße 134.JPG
 
|Bildbeschreibung2=Gegründet 1845 (Foto Laukhardt 2011)
[[Kategorie:Schutz-Kataster Eggenberg]][[Kategorie:Eggenberger Allee]][[Kategorie:Adresse]][[Kategorie: gefährdet]][[Kategorie:aktuell]]
}}[[Kategorie:Schutz-Kataster Eggenberg]][[Kategorie:Alte Poststraße]][[Kategorie:Verändert seit 2000]][[Kategorie:Aktuell (Graz)]]{{Discussion}}{{References}}

Aktuelle Version vom 12. März 2015, 00:19 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



Die Karte wird geladen …

47° 4' 17.26" N, 15° 24' 30.44" E


Ehem. Likörfabrik Eckert

Das Gebäude der ehemaligen "Likör-, Senf- und Essigfabrik Albert Eckert", später Mautner-Markhof, hat eine geschichtliche Vergangenheit, wie die Inschrift ober dem Eingang und am Giebel beweist: "Gegründet 1845". Diese Jahreszahl weist auf den Unternehmer Heinrich Fünk (auch Fünck geschrieben) hin, der in diesem Jahr hier seine "Liquerfabrik" eröffnet hatte. 1894 hat der Eggenberger Industrielle und Bürgermeister Albert Eckert die Fabrik im Konkurswege übernommen, 1917 - im Alter von 63 Jahren - aber an Mautner-Markhof abgegeben. Sie wurde noch 1951 von Stöckl genannt (damals noch Alte Poststraße 124). Der sezessionistischer Industriebau stammt aus dem Jahr 1910 (war also von Albert Eckert finanziert worden) und wurde vor einigen Jahren behutsam restauriert.

Kommentare

Dieses für Eggenberg wichtige Industriedenkmal steht nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es ist daher umso beachtlicher, dass die Sanierung mit so viel Einfühlungsvermögen gelungen ist. Laukhardt 19:22, 22. Jun. 2012 (CEST)

Einzelnachweise

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.