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Dieser ehemalige Gülthof "Rosenegg" war von 1821 - 1835 im Besitz der Familie des Komponisten und Schubert-Freundes Anselm Hüttenbrenner (1794-1868). Schubert war durch sein Kompositionsstudium bei Antonio Salieri mit dem um zwei Jahre älteren Kommilitonen Anselm Hüttenbrenner in enger Freundschaft verbunden. Bei seinem Besuch in Graz im Jahre 1827 dürfte Schubert die Familie seines Freundes im Hause Geydorf 741 kennengelernt haben.<ref>Nach: Pirchegger, Häuserbuch; BDA; Janusch, Hüttenbrenner; ÖKT 2013</ref> | Dieser ehemalige Gülthof "Rosenegg" war von 1821 - 1835 im Besitz der Familie des Komponisten und Schubert-Freundes Anselm Hüttenbrenner (1794-1868). Schubert war durch sein Kompositionsstudium bei Antonio Salieri mit dem um zwei Jahre älteren Kommilitonen Anselm Hüttenbrenner in enger Freundschaft verbunden. Bei seinem Besuch in Graz im Jahre 1827 dürfte Schubert die Familie seines Freundes im Hause Geydorf 741 kennengelernt haben.<ref>Nach: Pirchegger, Häuserbuch; BDA; Janusch, Hüttenbrenner; ÖKT 2013</ref> | ||
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Version vom 3. August 2014, 22:58 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 47.72" N, 15° 26' 58.81" E
Ehem. Gülthof "Rosenegg", auch "Hüttenbrenner-Haus" genannt
Das Gebäude hat eine bewegte Geschichte, wie uns Pirchegger in seinem Häuserbuch erzhält: Schon 1590 wird hier ein Herrschaftshof erwähnt, Ende des 17. Jh. waren die Herberstein und die Saurau-Dietrichstein Besitzer. 1788 erwarb den Rosenhof Valentin von Rosenegg. Seine Witwe schenkte die ganze Gült Rosenegg ihrem Verwalter Anselm Hütten¬brenner, dessen Sohn veräußerte sie 1835 dem L. Warnhauser, 1853 u. 1870 Ed. Eichler, 1900 W. Miller u. A. Sturm. Im Jahre 1919 erwarb es der Spirituosenfabrikant Berthold Broch, der das Gebäude und die Straßenfront restaurieren ließ (Dreiecksgiebel mit dem Datum „1919"). 1938 verfiel es jedoch der "Arisierung" und wurde erst 1951 an die Erben restituiert. Es steht ebenso wie die benachbarte "Klöcher-Perle" (Heinrichstraße 45) unter Denkmalschutz.
Dieser ehemalige Gülthof "Rosenegg" war von 1821 - 1835 im Besitz der Familie des Komponisten und Schubert-Freundes Anselm Hüttenbrenner (1794-1868). Schubert war durch sein Kompositionsstudium bei Antonio Salieri mit dem um zwei Jahre älteren Kommilitonen Anselm Hüttenbrenner in enger Freundschaft verbunden. Bei seinem Besuch in Graz im Jahre 1827 dürfte Schubert die Familie seines Freundes im Hause Geydorf 741 kennengelernt haben.[1]Kommentare
Laukhardt (Diskussion) 18:02, 28. Aug. 2016 (CEST)
Nach Genehmigung der Umgestaltung durch das BDA vom 7.3.2016 wurde mit Bescheid vom 14.4.2017 der Umbau genehmigt, "weil die wesentlichen Denkmaleigenschaften wie die historische Dachform, der historische Dachstuhl, die geschlossene Dachdeckung und die oberste Geschossdecke mit den darunter liegenden Stuckdecken erhalten bleiben bwz. überhaupt das gestalterische Gesamtkonzept den historischen Altbestand erlebbar belässt, im Interesse des Denkmalschutzes" lägen; mit Anrainer-Vollmacht von SOKO Altstadt eingebrachte Einwendungen bezüglich Bebaungsgrad, -dichte, Versiegelungsgrad und gestalterischer Einzelheiten (Verbindungsbau zum Nachbarhaus Nr. 41, Dachfenster an der Ostseite, wintergartenartige Anbauten hofseitig) wurden zurückgewiesen, und das Objekt anschließend bis 2019 umgebaut und der Altbestand restauriert.Einzelnachweise
- ↑ Nach: Pirchegger, Häuserbuch; BDA; Janusch, Hüttenbrenner; ÖKT 2013
