Körösistraße 36: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 13. September 2013, 22:36 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
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47° 4' 49.83" N, 15° 25' 59.43" E
"Körösistubn"
Der noch bestehende Gebäudekomplex an der Ecke Körösistraße - Langegasse ist geprägt von den alten und eingeschossigen Vorstadthäusern, die - nach der Auflassung des kaiserlichen Tiergartens im 17. Jh. bzw. des Festungsvorgeländes im letzten Viertel des 18. Jhs. - allmählich hier entstanden sind. Zwischen 1785 und 1798 wurden die Häuser Körösistraße Nr. 6, 8, 10, 16, 24, 26, 28, 30, 32, 34 u. 36 erbaut, sie waren 1798 und 1803 der Gült Laimburg (auch Tiergartengült genannt; Gutshof war das Gasthaus „Wassertrinker“. Körösistraße 10) untertan. Hier lebten die Menschen, die in dieser gewerblich ausgerichteten Vorstadt Arbeit fanden, so in der denkmalgeschützten und vor einigen Jahren vorbildlich sanierten Papiermühle Kienreich (Körösistraße 38).
Im Gastgarten der Körösistubn steht überdies ein uralter Weinstock, ein Naturdenkmal, das 2007 bescheidmäßig festgelegt wurde.
Kommentare
Eine Woche vor Weihnachten 2014 begann nun der Abbruch der letzten alten Häuser an der Ecke (Langegasse 47, Körösistraße 34, einschließlich des Gebäudes der "Körösistubn", Körösistraße 36. Jetzt wird sich zeigen, ob die Versprechungen eingelöst werden und der Weinstock als Teil einer künftigen Grünanlage oder eines Gastgarten erhalten bleibt. Laukhardt (Diskussion) 20:30, 19. Dez. 2014 (CET)
Tatsächlich, es ist wahr geworden: Der alte Weinstock wurde mitsamt der Laube und dem Rest der Einfriedung erhalten und ergibt jetzt ein schönes grünes Plätzchen mitten in der Betonlandschaft.
Laukhardt (Diskussion) 13:35, 20. Jun. 2016 (CEST)