Kehlbergstraße 127: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
<gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center"> | <gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center"> | ||
Datei:Kehlbergstraße_127.JPG| Ansitz Hauberrisser ( | Datei:Kehlbergstraße_127.JPG| Ansitz Hauberrisser (Laukhardt 2011) | ||
Datei:Kehlbergstraße_127,_Stall.JPG| Ausgebauter ehemaliger Stall ( | Datei:Kehlbergstraße_127,_Stall.JPG| Ausgebauter ehemaliger Stall (Laukhardt 2011) | ||
</gallery> | </gallery> | ||
Version vom 20. Juli 2013, 15:40 Uhr
{{#vardefine:Koordinate|47°1'53.32"N,15°22'41.58"E}}
Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: .
Ansitz Hauberrisser
Am westlichen Ende des ehemaligen Weinbauerndörfls Kehlberg hat sich der Grazer Architekt Georg Hauberrisser der Ältere im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts das lt. Inschrift über dem Haustor in das Jahr 1617 zu datierenden alte Anwesen erworben und zu einem Gutshof umgebaut. Im Inneren ist eine profilierte Holzbalkendecke aus der Erbauungszeit erhalten geblieben. Das spätberocke Mobiliar ist aus dem ehemaligen Schloss Pöllau in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hierher gelangt, vermutlich nach der Auflösung des dortigen Chorherrenstiftes. Der östlich des Wohnhauses stehende ehemalige Stall wurde später ausgebaut und zu Wohnzwecken genutzt.
Auf der Anhöhe des früheren Weingartens ein "Salett'l", ein vermutlich ebenfalls von Hauberrisser erbautes Weinhüterhäuschen.
(Nach: DEHIO Graz)
Kommentar: Der von den Besitzern vorbildlich in Stand gehaltene Ansitz Hauberrisser gleicht einem Adelsitz im ehemaligen Weinbauerndörfl Kehlberg, dem "Grazer Grinzing", und ist als solitärer Bau unbedingt erhaltenswert. Falls eine Unterschutzstellung durch das Bundesdenkmalamt nicht machbar ist, sollte man dem Gebäude durch eine Ausweitung der Schutz-Zone "St. Martin" größeren Schutz angedeihen lassen.