Alte Poststraße 142: Unterschied zwischen den Versionen

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==Ehem. "Mischanhof"==
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Das Gebäude der ehemaligen Faßbinderei Brüder Steger [Alte Poststraße 142, heute das Gebäude östlich vom „Lidl“] hat eine geschichtliche Vergan-genheit. Es wurde im Jahr 1788 erbaut und diente als Filial¬kloster der Dominikaner, hieß später „Mischanhof“ nach einem Kaufmanne dieses Namens in Graz, der in den 1870-er Jahren starb, worauf es zum Besitze Reininghaus kam. Die späteren Fabriksräume waren Wirtschaftsgebäude, mit Stroh gedeckt. Im Jahre 1875 fand in Graz eine Festlichkeit statt, bei der ein Luftballon mit Heißluft losgelassen wurde. Dem Ballon gefiel es, just sich auf dieses Strohdach niederzulassen, zu zünden und dann selbst in den Flammen umzukommen.   
Das Gebäude der ehemaligen Faßbinderei Brüder Steger [Alte Poststraße 142, heute das Gebäude östlich vom „Lidl“] hat eine geschichtliche Vergangenheit. Es wurde im Jahr 1788 erbaut und diente als Filialkloster der Dominikaner, hieß später „Mischanhof“ nach einem Kaufmanne dieses Namens in Graz (Carl Mischan war 1830 – 1832 stellv. Vorstand des Handelsstandes), der in den 1870-er Jahren starb, worauf das Anwesen zum Besitz Reininghaus kam. Die späteren Fabriksräume waren Wirtschaftsgebäude, mit Stroh gedeckt. Im Jahre 1875 fand in Graz eine Festlichkeit statt, bei der ein Luftballon mit Heißluft losgelassen wurde. Dem Ballon gefiel es, just sich auf dieses Strohdach niederzulassen, zu zünden und dann selbst in den Flammen umzukommen.   
 
(Nach: Engelhart, Eggenberg; Belaj, Handel)
   
   
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Version vom 23. Juni 2012, 20:45 Uhr

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Ehem. "Mischanhof"

Das Gebäude der ehemaligen Faßbinderei Brüder Steger [Alte Poststraße 142, heute das Gebäude östlich vom „Lidl“] hat eine geschichtliche Vergangenheit. Es wurde im Jahr 1788 erbaut und diente als Filialkloster der Dominikaner, hieß später „Mischanhof“ nach einem Kaufmanne dieses Namens in Graz (Carl Mischan war 1830 – 1832 stellv. Vorstand des Handelsstandes), der in den 1870-er Jahren starb, worauf das Anwesen zum Besitz Reininghaus kam. Die späteren Fabriksräume waren Wirtschaftsgebäude, mit Stroh gedeckt. Im Jahre 1875 fand in Graz eine Festlichkeit statt, bei der ein Luftballon mit Heißluft losgelassen wurde. Dem Ballon gefiel es, just sich auf dieses Strohdach niederzulassen, zu zünden und dann selbst in den Flammen umzukommen.

(Nach: Engelhart, Eggenberg; Belaj, Handel)


Kommentare

Das Gebäude ist nicht denkmalgeschütz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Seine mögliche geschichtlichen Bedeutung wäre noch zu klären.

Einzelnachweise

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