Conrad v. Hötzendorf Straße 14: Unterschied zwischen den Versionen
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<gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center"></gallery> Die K.u.K. Finanzlandesdirektion wurde 1901-04 von Emil Ritter von Förster errichtet, der sich der dekorativen Richtung des strengen Barocks verpflichtet fühlte. Der klare Aufriß in der Vertikale teilt den Bau in eine als Sockel verstandene, das Parterre und das Mezzanin umfassende untere Zone, während die zentralen Räumlichkeiten der Finanzdirektion nach oben gerückt sind. Schwach vorspringende Risalite gliedern die Mauermassen und unterstreichen die Blockhaftigkeit des Baus. Dem dreiachsigen Mittelrisalit ist oberhalb der einheitlichen Sockelzone ein kolossaler Säulenportikus vorgestellt. Die seitlichen Giebel über dem Gebälk leiten über zur geschwungenen Dachform. Die traditionelle Vierflügelanlage ist im Inneren durch ein System von drei glasüberdachten Innenhöfen erschlossen, wobei die queroblongen Oberlichthallen seitlich der kleinen zentralen Halle damals eine Novität für Graz darstellten. [[Kategorie:Zone 3]][[Kategorie:Conrad v. Hötzendorf | {{#vardefine:Koordinate|47°3'45.34"N,15°26'35.98"E}}{{Karte}}<gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center"></gallery> Die K.u.K. Finanzlandesdirektion wurde 1901-04 von Emil Ritter von Förster errichtet, der sich der dekorativen Richtung des strengen Barocks verpflichtet fühlte. Der klare Aufriß in der Vertikale teilt den Bau in eine als Sockel verstandene, das Parterre und das Mezzanin umfassende untere Zone, während die zentralen Räumlichkeiten der Finanzdirektion nach oben gerückt sind. Schwach vorspringende Risalite gliedern die Mauermassen und unterstreichen die Blockhaftigkeit des Baus. Dem dreiachsigen Mittelrisalit ist oberhalb der einheitlichen Sockelzone ein kolossaler Säulenportikus vorgestellt. Die seitlichen Giebel über dem Gebälk leiten über zur geschwungenen Dachform. Die traditionelle Vierflügelanlage ist im Inneren durch ein System von drei glasüberdachten Innenhöfen erschlossen, wobei die queroblongen Oberlichthallen seitlich der kleinen zentralen Halle damals eine Novität für Graz darstellten. [[Kategorie:Zone 3]][[Kategorie:Conrad v. Hötzendorf Straße]][[Kategorie:Adresse]][[Kategorie:8010]] | ||
Version vom 18. August 2011, 17:04 Uhr
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Die K.u.K. Finanzlandesdirektion wurde 1901-04 von Emil Ritter von Förster errichtet, der sich der dekorativen Richtung des strengen Barocks verpflichtet fühlte. Der klare Aufriß in der Vertikale teilt den Bau in eine als Sockel verstandene, das Parterre und das Mezzanin umfassende untere Zone, während die zentralen Räumlichkeiten der Finanzdirektion nach oben gerückt sind. Schwach vorspringende Risalite gliedern die Mauermassen und unterstreichen die Blockhaftigkeit des Baus. Dem dreiachsigen Mittelrisalit ist oberhalb der einheitlichen Sockelzone ein kolossaler Säulenportikus vorgestellt. Die seitlichen Giebel über dem Gebälk leiten über zur geschwungenen Dachform. Die traditionelle Vierflügelanlage ist im Inneren durch ein System von drei glasüberdachten Innenhöfen erschlossen, wobei die queroblongen Oberlichthallen seitlich der kleinen zentralen Halle damals eine Novität für Graz darstellten.