Grabenstraße 146: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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==Ehemaliges Winzerhaus==
==Ehemaliges Winzerhaus==


Zweigeschossiges Schopfwalmgiebelhaus mit neunachsiger glatter Fassade und dreiachsigem Mittelrisalit. Das Haus wurd 1748 erstmals erwähnt und 1811 durch M. Kogler wieder umgestaltet. Das steingerahmte Korbbogenportal zeigt am Keilstein die Jahreszahl "1811". Gekehltes Dachgesims, Walmdach mit Dachhäuschen, die in letzter Zeit erneuert wurden.
Eingeschossiges Schopfwalmgiebelhaus mit vorgelagerter Holzveranda. Früher Winzerhaus, später Gasthaus (bis in die 1980er Jahre mit angeschlossenem Campingplatz). Weinlaube und schöner Garten mit Stiegenanlage, die zu einem denkmalgeschützten Postmeilenstein führt. Bis in die 1980er Jahre befand sich darüber am Weinhang ein türmchengeschmücktes Holzschlösschen.  
 
(Aus: DEHIO Graz; Pirchegger, Häuserbuch Ost)
(Aus: DEHIO Graz; Pirchegger, Häuserbuch Ost)


''Kommentar: Dieses schöne Bürgerhaus ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. In der von vielen Abbrüchen gezeichneten Wiener Straße bietet es dem Auge eine wohltuende Abwechslung. Den Besitzern ist für den gepflegten Erhaltungszustand großer Dank auszusprechen. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''
''Kommentar: Dieses ehemalige Winzerhaus ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Es gehört noch in die Zeitspanne des Biedermeier und erinnert daran, dass die Grabenstraße hangaufwärts eine Reihe von Weingärten lagen, die auch adeligen Familien gehörten. Den Besitzern ist für den gepflegten Erhaltungszustand großer Dank auszusprechen. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''


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Version vom 5. August 2011, 16:43 Uhr

Koordinaten

Ehemaliges Winzerhaus

Eingeschossiges Schopfwalmgiebelhaus mit vorgelagerter Holzveranda. Früher Winzerhaus, später Gasthaus (bis in die 1980er Jahre mit angeschlossenem Campingplatz). Weinlaube und schöner Garten mit Stiegenanlage, die zu einem denkmalgeschützten Postmeilenstein führt. Bis in die 1980er Jahre befand sich darüber am Weinhang ein türmchengeschmücktes Holzschlösschen. (Aus: DEHIO Graz; Pirchegger, Häuserbuch Ost)

Kommentar: Dieses ehemalige Winzerhaus ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Es gehört noch in die Zeitspanne des Biedermeier und erinnert daran, dass die Grabenstraße hangaufwärts eine Reihe von Weingärten lagen, die auch adeligen Familien gehörten. Den Besitzern ist für den gepflegten Erhaltungszustand großer Dank auszusprechen. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.